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Mit Trockendampf können Oberflächen schonend und biozidfrei gereinigt und von Schimmelpilz befreit werden.

Mit der Dampfreinigung mit Trockendampf steht uns eine Technik mit vielen Vorteilen zur Verfügung. Dabei wird 180°C heisser Dampf mit hohem Druck durch eine Düse abgegeben. Durch die Hitze und den Druck wird die behandelte Oberfläche gereinigt und desinfiziert. Die Trockendampfreinigung hat sich gerade auch bei Schimmelpilzsanierungen bewährt.

Die Vorteile einer Reinigung mit Trockendampf sind vielfältig:

  • Desinfektion, keimtötende Wirkung: Die behandelte Oberfläche wird nicht nur sauber sondern gleichzeitig desinfiziert. Schimmelpilze, Bakterien und Viren werden unschädlich gemacht.
  • Tiefenreinigung: Die kleinen Dampfmoleküle dringen auch in die kleinsten Rillen, Löcher und Nischen ein, wo eine Reinigung mit Lappen nicht zufriedenstellend möglich wäre. Eine Dampfreinigung mit Trockendampf ist deshalb besonders geeignet für unebene und raue Oberflächen oder verwinkelte Ecken.
  • Rückstandslos: Es entstehen weder Schlieren noch Rückstände von Putzmitteln, weder Wasser- noch Kalkränder.
  • Trocken: Da der Dampf „trocken“ ist, wird das behandelte Material kaum feucht und trocknet schnell.
  • Schonung der Oberfläche: Es entstehen keine Kratzer. Bei sensiblen Materialien kann zusätzlich der Druck reduziert werden.
  • Geringer Wasserverbrauch, keine Chemie: Der Wasserverbrauch ist geringer im Vergleich zu einer Reinigung mit Lappen oder mit Nassdampf. Ausserdem werden keine Putzmittel oder Desinfektionsmittel benötigt. Abgesehen vom Stromverbrauch ist die Methode daher umweltschonend.

Bei einer Trockendampfreinigung werden Schimmelpilzteile und Schmutzpartikel freigesetzt. Damit diese nicht in die Umluft gelangen oder sich auf anderen Oberflächen absetzen, arbeiten wir mit Direktabsaugung und HEPA-Filtration.

Das Einsatzgebiet von Dampfreinigungen ist sehr breit. Hier einige Anwendungsbeispiele:

  • Fliesenfugen in der Dusche
  • Betondecken in der Garage
  • Fensterrahmen
  • Böden, auch Laminat und Holzböden
  • Fassaden, Fenstersimse und Dachuntersichten
  • Abläufe in Bad oder Küche
  • Klimaanlagen und Kühlsysteme
  • Hygienebereiche etwa in der Lebensmittelindustrie, in medizinischen Einrichtungen oder im Sanitärbereich
  • Elektrische Anlagen
  • Polstermöbel

Haben Sie schimmlige oder schmutzige Stellen, die möglicherweise mit Trockendampf gereinigt werden können? Rufen Sie uns an unter +41 43 500 10 80 oder kontaktieren Sie uns unter info@sanawall.ch.

 

Wie ein feuchter und mit Schimmelpilzen belasteter Keller wieder nutzbar gemacht wurde, beschreiben wir im folgenden Text.

Der betroffene Gewölbekeller liegt in einem 300 Jahre alten Haus. Die Mauern aus Natursteinen waren sehr feucht, der Verputz nur noch an wenigen Stellen vorhanden. Auf der Oberfläche haben sich durch die eindringende Feuchtigkeit Salze abgelagert. Diese zogen wiederum die Feuchtigkeit aus der Luft an, was das Problem verschärfte. Ausserdem waren etliche Stellen mit Schimmelpilzen besiedelt. Der Keller war aus diesen Gründen kaum nutzbar. Durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit verschimmelten die eingelagerten Gegenstände.

Das Ziel war nun, den Keller von Schimmelpilz zu befreien und die Feuchtigkeit so zu regulieren, dass der Keller als Lagerraum genutzt werden kann.

Als erstes wurde, wie üblich bei Schimmelpilzentfernungen, eine saubere Schwarz-weiss-Trennung installiert, um eine Verschleppung des Schimmels in andere Räume zu verhindern. Danach wurde der Grundputz bis auf die Mauer abgestossen und die Fugen ausgekratzt. Nach einer Feinreinigung wurde mit dem neuen Aufbau begonnen. Dabei wurde ein spezieller Entfeuchtungsputz aufgetragen und zusätzlich mit einer hochwertigen Kalkfarbe gestrichen. Das Resultat ist ein hübscher Gewölbekeller, der nun dank des Entfeuchtungsputzes schimmelfrei bleibt und als Lagerraum dienen wird.

Haben Sie auch ein Problem mit Feuchtigkeit oder Schimmelpilz im Keller? Schicken Sie uns Informationen und einige Fotos dazu, dann schauen wir uns das gerne an.

» Anfrage Kellersanierung

 

Wie stark Schimmelpilze in Wohnräumen die Gesundheit der Nutzer belasten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für gesunde Menschen stellt ein kleiner Befall keine Gefahr dar. Bei grösserem Schimmelpilzbefall muss jedoch schnell gehandelt werden.

Wie schädlich sind Schimmelpilze für die Gesundheit? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Schimmelpilze kommen überall in der Natur vor. Der menschliche Körper kommt daher immer wieder in Kontakt mit Schimmelpilzen und kann damit auch umgehen. Doch gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Wenn Schimmelpilze in Wohnräumen oder Büros wachsen, ist dies eine Belastung für die Gesundheit der Bewohner bzw. Nutzer.

Schimmelpilze können auf verschiedene Weise auf den menschlichen Körper einwirken. Über die Luft gelangen Sporen, Bestandteile des Pilzes und ihre Stoffwechselprodukte in unsere Lungen. Dabei sind nicht nur die Fremdeiweisse (Schimmelpilzsporen und Pilzbestandteile) eine Herausforderung für den menschlichen Körper, sondern auch die Pilzgifte, sogenannte Mykotoxine, die einige Schimmelpilzarten absondern. Auch die Bakterien, die oft zusammen mit Schimmelpilzen auftreten, können für gesundheitliche Probleme verantwortlich sein.

Durch Schimmelpilze und die gleichzeitig auftretenden Bakterien können diverse gesundheitliche Beschwerden hervorgerufen werden. Allen voran Atembeschwerden, wie Husten, Bronchitis, oder Asthma. Zudem lösen Schimmelpilze häufig Allergien aus. Weiter können Schimmelpilze Kopfschmerzen, chronische Erschöpfungszustände, Augenreizungen, Hautreizungen, Infekte, Magen-Darmbeschwerden, Konzentrationsstörungen bis hin zu Leberschäden und Krebs verursachen.

Wie stark jemand betroffen ist, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab:

  • Schimmelpilzart: Die verschiedenen Schimmelpilzarten sind in unterschiedlichem Masse gesundheitsschädigend. Weissschimmel an Camembert ist bekanntlich ungiftig. Die Schimmelpilzarten, die an Wänden u.a. wachsen, sind jedoch grundsätzlich als gesundheitlich bedenklich einzustufen.
  • Exposition bzw. wie stark jemand dem Schimmelpilz ausgesetzt ist: Je grösser der Befall und je länger man sich in jenem Raum aufhält, desto höher ist die Belastung. Ein Schimmelbefall in einem Schlafzimmer ist daher wesentlich bedenklicher für die Gesundheit als einer im Keller, in dem man sich nur kurz aufhält.
  • Disposition: Wie jemand auf Schimmelpilze reagiert, hängt stark von seiner Veranlagung und gesundheitlichen Verfassung ab. Besondere Vorsicht ist etwa bei Asthmatikern, Allergikern, Krebspatienten, Menschen nach einer Operation oder mit einer Immuninsuffizienz (z.B. AIDS) sowie bei alten Menschen, Säuglingen und Kleinkindern geboten.

In jedem Fall ist es die beste Lösung, den Schimmelbefall so bald wie möglich fachgerecht zu entfernen. Dafür sind wir da.

 

Schimmelpilze lieben Feuchtigkeit. Wer genügend lüftet und die Räume der Nutzung entsprechend beheizt (siehe Tipps: de, en, es), kann die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen deutlich senken, und damit das Risiko für Schimmel minimieren. In gewissen Räumen reicht das jedoch nicht aus. Wenn etwa die Isolation ungenügend ist und Wärmebrücken bestehen, kann sich an heiklen Stellen Schimmel bilden. In diesem Fall kühlt die Luft bei den Wärmebrücken stark ab, wodurch sich die relative Luftfeuchtigkeit erhöht und somit gute Bedingungen für Schimmelpilze entstehen.

Um das Problem zu beheben, muss die Dämmung verbessert werden. Nicht immer ist eine Aussenisolation das Mittel der Wahl. Manchmal ist es bautechnisch schwierig oder aus optischen Gründen nicht erwünscht, eine Aussendämmung anzubringen. Oder aber das Problem betrifft nur ein, zwei Zimmer, was die hohen Kosten einer Aussendämmung nicht rechtfertigen würde.

In diesen Fällen bietet sich eine Innendämmung an. Dämmplatten im Innenraum sollten nebst der Wärmedämmung auch Feuchtigkeit aufnehmen können. Die sanawall-Klimaplatten sind da genau das Richtige. Sie schützen die betroffenen Aussenwände und Ecken vor Schimmelpilzbefall und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Schimmlige Schlafzimmer oder Hobbyräume gehören der Vergangenheit an.

Gerne beraten wir Sie bei übermässiger Feuchtigkeit und Schimmelbildung in Ihren Wohnräumen, Kellern, Büros, Labors, Schulzimmern u.s.w. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 

Die sanawall ist das Arbeiten mit biologischen Gefahrenstoffen, wie Schimmelpilzen, Bakterien oder eben Viren gewohnt. Unsere Arbeiter sind mit Schutzanzügen, Atemschutzmasken und Handschuhen ausgerüstet und können ihre Arbeit auch in Zeiten des Coronavirus gefahrlos durchführen.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 und die Massnahmen, die zur Eindämmung seiner Verbreitung getroffen wurden, beeinflussen das Leben vieler Menschen stark. Für die sanawall hat sich dagegen nicht viel verändert. Da wir es gewohnt sind, mit biologischen Gefahrenstoffen umzugehen, sind wir gut ausgerüstet. Unsere Arbeiter verfügen über Schutzanzüge, Handschuhe und Atemschutzmasken mit Gas- und Partikelfiltern. Diese Atemschutzmasken schützen wesentlich besser als beispielsweise die gängigen medizinischen Schutzmasken, die diese Tage von vielen Menschen getragen werden. In den meisten Fällen einer Schimmelpilzsanierung wird zudem der Sanierungsbereich abgetrennt und mit Unterdruck entlüftet.

Auch unsere Berater verfügen selbstverständlich über Schutzmasken und halten sich an die Hygienevorschriften. Der Besuch eines Schimmelpilzexperten oder die Arbeiten durch unsere Fachmänner für Sanierungen bei Pilzbefall stellen daher für Sie kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus dar.

Zögern Sie deshalb nicht, das Schimmelproblem in Ihren Räumlichkeiten anzugehen. Gerade wenn Sie mehr Zeit in Ihren eigenen vier Wänden verbringen, sei es weil es draussen kühl wird oder weil Sie vermehrt im Home Office arbeiten, ist eine saubere Raumluft wichtig. Kontaktieren Sie uns per Kontaktformular oder telefonisch für eine unverbindliche Erstbeurteilung der Situation. Gerne entscheiden wir anhand Ihrer Informationen, ob ein Besuch vor Ort angezeigt ist.

 

Mieter und Vermieter streiten sich oft darüber, wer die Kosten einer Schimmelsanierung oder Hausschwammentfernung zu tragen hat. Das Wissen über die Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern und eine professionelle Ursachenanalyse helfen, eine faire Lösung zu finden.

Liegt ein grösserer Schaden durch Schimmelpilze (oder Hausschwamm) vor, wird nicht selten nach der Schuld gefragt. Wer hat den Pilzbefall zu verantworten, wer trägt die Kosten für die Analyse und Pilzentfernung?

Oft wird vorschnell der Mieter beschuldigt, er habe die Räume ungenügend gelüftet. Eine einseitige Schuldzuweisung ist jedoch in vielen Fällen nicht möglich. Meist spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. So wirkt sich ein ungenügendes Lüftungsverhalten bei einer schlechten Isolierung der Aussenwände unter Umständen schneller und stärker aus als in einem gut isolierten Haus.

Allerdings gibt es sowohl aufseiten der Mieterschaft als auch aufseiten der Vermieter Rechte und Pflichten, die zu beachten sind. So ist beispielsweise der Mieter verpflichtet, die Wohnung oder das Haus sorgfältig zu gebrauchen. Dazu gehört auch das regelmässige und wirkungsvolle Lüften (lesen Sie dazu unseren » Lüftungsleitfaden: de/en/es). Ebenso muss der Mieter Mängel wie etwa einen Schimmelpilzbefall oder das Auftreten eines Hausschwamms dem Vermieter melden. Tut er dies nicht, ist er für den Schaden haftbar, der daraus entsteht (OR 257f,g).

Der Vermieter wiederum ist verpflichtet, eine Mietwohnung oder ganz generell Räume zu vermieten, die für die vorgesehene Nutzung geeignet sind und diese auch in gutem Zustand zu erhalten (OR 256D). Er muss also beispielsweise einen Pilzbefall in einer Mietwohnung innert nützlicher Frist beseitigen bzw. beseitigen lassen, nachdem ihm dies gemeldet wurde.

Trotzdem kommt es immer wieder zu Diskussionen darüber, ob der Mieter die Kosten für die Analyse und Dekontamination zu tragen hat, da er seine Sorgfaltspflicht missachtet und die Wohnung ungenügend gelüftet oder geheizt hat oder aber ob der Grund für den Pilzbefall in der Bauweise des Gebäudes zu suchen ist und der Vermieter daher die Kosten tragen muss.

Bevor die Situation eskaliert, ist es ratsam, sich gut zu informieren. Lassen Sie sich beispielsweise vom Mieterverband oder Ihrem Vermieterverein zu den rechtlichen Grundlagen beraten.

Wichtig ist es natürlich auch, über die genauen Ursachen des Pilzwachstums nicht zu spekulieren, sondern sie durch einen Experten klären zu lassen. Mit einer fundierten Ursachenanalyse zeigt sanawall die Gründe auf, die zu einem Befall mit Schimmelpilzen oder echtem Hausschwamm geführt haben. Durch eine unparteiische beratende Stellung unterstützen wir Mieter und Vermieter bei einer fairen und sachbezogenen Lösungsfindung.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung und Analyse der Situation.

 

Weiterführende Links:
» Mieterverband
» Hauseigentümerverband
» Casafair – Eigentum mit Verantwortung

 

Das Bundesamtes für Gesundheit (BAG) unterteilt Schimmelpilzbefälle grob in drei Kategorien:
Kategorie 0, 1 und 2.

Bei Kategorie 0 handelt es sich um einen kleinen Befall, beispielsweise einen einzelnen Fleck, der nicht grösser ist als eine Handfläche. Ein solcher Befall ist gesundheitlich und bauphysikalisch unproblematisch. Er sollte jedoch mit einem Putzlappen entfernt werden und die Stelle mit Putz-Alkohol oder Brennsprit desinfiziert werden.

Unter Kategorie 1 gehören etwas grössere Schimmelpilzschäden, die nicht grösser als 0,5m2 (z.B. 70cm*70cm) sind, bei dichtem Befall sogar unter 100cm2. Zum Schutze der Gesundheit sollte ein solcher Schimmelpilzbefall nicht toleriert werden. Der Schimmelpilz muss fachgerecht entfernt und die Ursachen für das Schimmelpilzwachstum geklärt und behoben werden.

Kategorie 2 bezeichnet einen grossen Schimmelpilzbewuchs, beispielsweise einen grossflächigen Befall mit Stockflecken, Schimmelpilzbewuchs an verschiedenen Stellen in der Wohnung oder einen dichten, flächigen Schimmelbewuchs auf einer Fläche von über 100cm2. Solche Schimmelpilz-Schäden gehören unbedingt in die Hände von Spezialisten wie der sanawall gmbh.

Nehmen Sie mit Ihrem Vermieter Kontakt auf oder melden Sie sich als Eigentümer oder Immobilien-Verwalter direkt an uns.

 

» Broschüre Schimmelpilz, BAG