Mit Trockendampf können Oberflächen schonend und biozidfrei gereinigt und von Schimmelpilz befreit werden.

Mit der Dampfreinigung mit Trockendampf steht uns eine Technik mit vielen Vorteilen zur Verfügung. Dabei wird 180°C heisser Dampf mit hohem Druck durch eine Düse abgegeben. Durch die Hitze und den Druck wird die behandelte Oberfläche gereinigt und desinfiziert. Die Trockendampfreinigung hat sich gerade auch bei Schimmelpilzsanierungen bewährt.

Die Vorteile einer Reinigung mit Trockendampf sind vielfältig:

  • Desinfektion, keimtötende Wirkung: Die behandelte Oberfläche wird nicht nur sauber sondern gleichzeitig desinfiziert. Schimmelpilze, Bakterien und Viren werden unschädlich gemacht.
  • Tiefenreinigung: Die kleinen Dampfmoleküle dringen auch in die kleinsten Rillen, Löcher und Nischen ein, wo eine Reinigung mit Lappen nicht zufriedenstellend möglich wäre. Eine Dampfreinigung mit Trockendampf ist deshalb besonders geeignet für unebene und raue Oberflächen oder verwinkelte Ecken.
  • Rückstandslos: Es entstehen weder Schlieren noch Rückstände von Putzmitteln, weder Wasser- noch Kalkränder.
  • Trocken: Da der Dampf „trocken“ ist, wird das behandelte Material kaum feucht und trocknet schnell.
  • Schonung der Oberfläche: Es entstehen keine Kratzer. Bei sensiblen Materialien kann zusätzlich der Druck reduziert werden.
  • Geringer Wasserverbrauch, keine Chemie: Der Wasserverbrauch ist geringer im Vergleich zu einer Reinigung mit Lappen oder mit Nassdampf. Ausserdem werden keine Putzmittel oder Desinfektionsmittel benötigt. Abgesehen vom Stromverbrauch ist die Methode daher umweltschonend.

Bei einer Trockendampfreinigung werden Schimmelpilzteile und Schmutzpartikel freigesetzt. Damit diese nicht in die Umluft gelangen oder sich auf anderen Oberflächen absetzen, arbeiten wir mit Direktabsaugung und HEPA-Filtration.

Das Einsatzgebiet von Dampfreinigungen ist sehr breit. Hier einige Anwendungsbeispiele:

  • Fliesenfugen in der Dusche
  • Betondecken in der Garage
  • Fensterrahmen
  • Böden, auch Laminat und Holzböden
  • Fassaden, Fenstersimse und Dachuntersichten
  • Abläufe in Bad oder Küche
  • Klimaanlagen und Kühlsysteme
  • Hygienebereiche etwa in der Lebensmittelindustrie, in medizinischen Einrichtungen oder im Sanitärbereich
  • Elektrische Anlagen
  • Polstermöbel

Haben Sie schimmlige oder schmutzige Stellen, die möglicherweise mit Trockendampf gereinigt werden können? Rufen Sie uns an unter +41 43 500 10 80 oder kontaktieren Sie uns unter info@sanawall.ch.

 

Wie ein feuchter und mit Schimmelpilzen belasteter Keller wieder nutzbar gemacht wurde, beschreiben wir im folgenden Text.

Der betroffene Gewölbekeller liegt in einem 300 Jahre alten Haus. Die Mauern aus Natursteinen waren sehr feucht, der Verputz nur noch an wenigen Stellen vorhanden. Auf der Oberfläche haben sich durch die eindringende Feuchtigkeit Salze abgelagert. Diese zogen wiederum die Feuchtigkeit aus der Luft an, was das Problem verschärfte. Ausserdem waren etliche Stellen mit Schimmelpilzen besiedelt. Der Keller war aus diesen Gründen kaum nutzbar. Durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit verschimmelten die eingelagerten Gegenstände.

Das Ziel war nun, den Keller von Schimmelpilz zu befreien und die Feuchtigkeit so zu regulieren, dass der Keller als Lagerraum genutzt werden kann.

Als erstes wurde, wie üblich bei Schimmelpilzentfernungen, eine saubere Schwarz-weiss-Trennung installiert, um eine Verschleppung des Schimmels in andere Räume zu verhindern. Danach wurde der Grundputz bis auf die Mauer abgestossen und die Fugen ausgekratzt. Nach einer Feinreinigung wurde mit dem neuen Aufbau begonnen. Dabei wurde ein spezieller Entfeuchtungsputz aufgetragen und zusätzlich mit einer hochwertigen Kalkfarbe gestrichen. Das Resultat ist ein hübscher Gewölbekeller, der nun dank des Entfeuchtungsputzes schimmelfrei bleibt und als Lagerraum dienen wird.

Haben Sie auch ein Problem mit Feuchtigkeit oder Schimmelpilz im Keller? Schicken Sie uns Informationen und einige Fotos dazu, dann schauen wir uns das gerne an.

» Anfrage Kellersanierung

 

Wie stark Schimmelpilze in Wohnräumen die Gesundheit der Nutzer belasten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für gesunde Menschen stellt ein kleiner Befall keine Gefahr dar. Bei grösserem Schimmelpilzbefall muss jedoch schnell gehandelt werden.

Wie schädlich sind Schimmelpilze für die Gesundheit? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Schimmelpilze kommen überall in der Natur vor. Der menschliche Körper kommt daher immer wieder in Kontakt mit Schimmelpilzen und kann damit auch umgehen. Doch gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Wenn Schimmelpilze in Wohnräumen oder Büros wachsen, ist dies eine Belastung für die Gesundheit der Bewohner bzw. Nutzer.

Schimmelpilze können auf verschiedene Weise auf den menschlichen Körper einwirken. Über die Luft gelangen Sporen, Bestandteile des Pilzes und ihre Stoffwechselprodukte in unsere Lungen. Dabei sind nicht nur die Fremdeiweisse (Schimmelpilzsporen und Pilzbestandteile) eine Herausforderung für den menschlichen Körper, sondern auch die Pilzgifte, sogenannte Mykotoxine, die einige Schimmelpilzarten absondern. Auch die Bakterien, die oft zusammen mit Schimmelpilzen auftreten, können für gesundheitliche Probleme verantwortlich sein.

Durch Schimmelpilze und die gleichzeitig auftretenden Bakterien können diverse gesundheitliche Beschwerden hervorgerufen werden. Allen voran Atembeschwerden, wie Husten, Bronchitis, oder Asthma. Zudem lösen Schimmelpilze häufig Allergien aus. Weiter können Schimmelpilze Kopfschmerzen, chronische Erschöpfungszustände, Augenreizungen, Hautreizungen, Infekte, Magen-Darmbeschwerden, Konzentrationsstörungen bis hin zu Leberschäden und Krebs verursachen.

Wie stark jemand betroffen ist, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab:

  • Schimmelpilzart: Die verschiedenen Schimmelpilzarten sind in unterschiedlichem Masse gesundheitsschädigend. Weissschimmel an Camembert ist bekanntlich ungiftig. Die Schimmelpilzarten, die an Wänden u.a. wachsen, sind jedoch grundsätzlich als gesundheitlich bedenklich einzustufen.
  • Exposition bzw. wie stark jemand dem Schimmelpilz ausgesetzt ist: Je grösser der Befall und je länger man sich in jenem Raum aufhält, desto höher ist die Belastung. Ein Schimmelbefall in einem Schlafzimmer ist daher wesentlich bedenklicher für die Gesundheit als einer im Keller, in dem man sich nur kurz aufhält.
  • Disposition: Wie jemand auf Schimmelpilze reagiert, hängt stark von seiner Veranlagung und gesundheitlichen Verfassung ab. Besondere Vorsicht ist etwa bei Asthmatikern, Allergikern, Krebspatienten, Menschen nach einer Operation oder mit einer Immuninsuffizienz (z.B. AIDS) sowie bei alten Menschen, Säuglingen und Kleinkindern geboten.

In jedem Fall ist es die beste Lösung, den Schimmelbefall so bald wie möglich fachgerecht zu entfernen. Dafür sind wir da.

 

Wie eine Raumluftmessung bei einem Verdacht auf Schimmelpilz abläuft, darüber berichtet unser Schnupper-Lehrling:

Es beginnt mit der Anfrage von Frau Huber. Frau Hubers Anfrage ist im Wesentlichen eine Befürchtung, nämlich die, dass die Luft in ihrer Wohnung verpilzt sein könnte. Das würde erklären, so meint sie, warum sie so oft krank ist, sich kraftlos fühlt. Und eine richtige Frage hat sie dann auch: Ob die sanawall da etwas tun könne. Ja, das kann sanawall.

Ein Fachmann der sanawall geht also zu Frau Huber nach Hause und sieht sich mal um. Sieht in die Ecken, unter die Möbel, in die Küchenschränke. Nimmt eine Nase voll. Wenn er den vermuteten Schimmelpilz findet, kann er da gleich weitermachen: Grösse bestimmen, Ursache des Wachstums, Massnahmen vorschlagen.

Findet er jedoch keinen Pilz – Frau Huber hat schliesslich auch schon überall gesucht – muss eine andere Methode her. Und das ist nun die Raumluftmessung. Der Fachmann packt also ein Gerät aus, genannt Luftkeimsammler. Legt einen Nährboden ein, lässt das Ding laufen. Während unser Fachmann der Frau Huber die Details erklärt, saugt das Gerät Luft ein, die dann auf den eben eingelegten Nährboden trifft. Und ja, wenn da Schimmelpilzsporen drin sind, also in der Raumluft, die eingesogen wird, dann bleiben sie darauf kleben. Sobald der Luftkeimsammler genug Luft eingesaugt hat, stoppt er. Dann ist wieder unser Fachmann gefragt. Entnimmt die Petrischale mit dem Nährboden, verschliesst diese gut, legt eine neue ein und lässt das Gerät in einem weiteren Zimmer laufen. Und später – ganz wichtig – noch draussen vor dem Haus. Denn – was viele nicht wissen – auch draussen wirbeln sie herum, die Schimmelpilzsporen. Aber die Frage ist: wie viele? Das müssen wir wissen, zum Vergleich.

Nun hat der Fachmann seine Arbeit vor Ort getan. Also fast. Er erklärt Frau Huber, warum sie nun etwa drei Wochen auf das Resultat warten muss (weil die Nährböden erst ins Labor müssen, aber dazu kommen wir gleich) gibt ihr Tipps, wie sie diese Zeit möglichst schadlos überstehen kann, und geht.

Die Nährböden werden ins Labor geschickt. Dort kennen sie sich mit Schimmelpilzen aus. Sie halten die Nährböden schön warm, damit es den Schimmelpilzsporen so richtig wohlig wird und sie zu wachsen beginnen. Und dann wird es spannend. Denn jetzt werden die Schimmelpilzchen sichtbar. Vorher hat man ja nichts gesehen, weil die Sporen so klein sind. Aber jetzt wachsen sie und zeigen sich. Und die Laborantin erkennt nun, welche Arten es sind und zählt wie viele. Und schreibt das alles auf: Zimmer A, Zimmer B, draussen. Und das lässt sich dann vergleichen. Wenn die Werte ähnlich sind, dann kriegt Frau Huber die beruhigende Antwort, dass da kein Schimmelpilz die Luft verpestet. Aber wenn in Zimmer A oder B viel mehr oder andere Schimmelpilzsporen eingesaugt wurden als draussen, dann hat Frau Huber recht: es liegt etwas in der Luft. Und dann muss man den Pilz finden, hinter dem Küchenschrank oder wo immer er ist, und ihn entfernen. Aber das ist dann schon die nächste Geschichte.

Wenn sie also wie Frau Huber zwar keinen Schimmel sehen, aber fast sicher sind, dass da einer sein muss, dann holen sie sich den Fachmann von sanawall ins Haus. Der klärt das ab.

 

Der echte Hausschwamm, Serpula lacrymans, ist ein holzzerstörender Pilz, der erhebliche Schäden an Gebäuden anrichten kann. Durch eine fachmännische Entfernung des Pilzes und geeignete flankierende Massnahmen kann der Schaden begrenzt und ein erneuter Befall verhindert werden.

Wenn Sie einen echten Hausschwamm im Haus haben, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass der Hausschwamm an sich für Ihre Gesundheit keine Gefahr darstellt*. Die schlechte ist, dass er für das Gebäude sehr wohl eine Gefahr darstellt. Es gibt allerdings noch eine gute Nachricht: als Fachfirma ist sanawall mit der Entfernung von Hausschwamm bestens vertraut und kann diese Gefahr bannen.

Aber erst einmal von vorne. Der echte Hausschwamm ist ein gefürchteter holzzerstörender Pilz. Er ernährt sich von Zellulose und wächst auf Holz, Spanplatten und anderen zellulosehaltigen Materialien wie Papier, Textilien, Stroh. Diese müssen allerdings feucht genug sein. Am liebsten ist dem Hausschwamm eine Feuchtigkeit des Untergrunds von 35% bis 60% und eine Temperatur von 18°C bis 22°C. Ist er erst einmal gut angewachsen, kann er auch anorganisches Material wie beispielsweise Mauerwerk, Bodenbeläge oder Schüttungen durch- oder überwachsen. Und sollte es einmal zu warm (über 26°C) oder zu trocken sein, stoppt der Hausschwamm sein Wachstum und verbleibt in der Trockenstarre, bis die Bedingungen für ihn wieder gut sind. Bis zu zehn Jahren hält er es so aus. Zugluft mag er allerdings gar nicht. Deshalb wächst er oft in versteckten Hohlräumen, z.B. hinter Möbeln, unter Bodenbelägen oder in Treppenstufen.

Das ist auch der Grund, warum man den echten Hausschwamm oft erst sehr spät entdeckt. Wenn die orange bis braunen, weiss geränderten Fruchtkörper an der Oberfläche sichtbar werden, hat sich der Pilz oft schon weit ausgebreitet und erheblichen Schaden angerichtet. Befallenes Holz wird langsam abgebaut und verliert dadurch an Stabilität. Es erscheint dunkler (Braunfäule) und weisst würfelförmige Risse auf (Würfelbruch). Handelt es sich um tragende Balken, besteht Einsturzgefahr.

Die Sanierung ist denn auch oft umfangreich. Das Ziel einer Sanierung ist es, das von Hausschwamm befallende Material möglichst vollständig zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen. Wo dies nicht möglich ist, können Schwammsperrmittel und Heissluftverfahren eingesetzt werden, um den Pilz abzutöten oder am Weiterwachsen zu hindern. Nach der Pilzentfernung muss der Bereich getrocknet und allenfalls herausgebrochene Mauerteile neu aufgebaut werden. Danach kann das Haus wieder unbeschwert genutzt werden.

Falls Sie in Ihrem Ferienhaus, in Ihrem Keller oder in Ihrer Wohnung im Neubau einen Hausschwamm entdecken oder vermuten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

 

*Allergische Personen können mit Kopfschmerzen oder Übelkeit auf den Pilz reagieren. Oft wird der echte Hausschwamm seinerseits von Schimmelpilzen besiedelt und diese gefährden die Gesundheit der Bewohner.

 

Die sanawall ist das Arbeiten mit biologischen Gefahrenstoffen, wie Schimmelpilzen, Bakterien oder eben Viren gewohnt. Unsere Arbeiter sind mit Schutzanzügen, Atemschutzmasken und Handschuhen ausgerüstet und können ihre Arbeit auch in Zeiten des Coronavirus gefahrlos durchführen.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 und die Massnahmen, die zur Eindämmung seiner Verbreitung getroffen wurden, beeinflussen das Leben vieler Menschen stark. Für die sanawall hat sich dagegen nicht viel verändert. Da wir es gewohnt sind, mit biologischen Gefahrenstoffen umzugehen, sind wir gut ausgerüstet. Unsere Arbeiter verfügen über Schutzanzüge, Handschuhe und Atemschutzmasken mit Gas- und Partikelfiltern. Diese Atemschutzmasken schützen wesentlich besser als beispielsweise die gängigen medizinischen Schutzmasken, die diese Tage von vielen Menschen getragen werden. In den meisten Fällen einer Schimmelpilzsanierung wird zudem der Sanierungsbereich abgetrennt und mit Unterdruck entlüftet.

Auch unsere Berater verfügen selbstverständlich über Schutzmasken und halten sich an die Hygienevorschriften. Der Besuch eines Schimmelpilzexperten oder die Arbeiten durch unsere Fachmänner für Sanierungen bei Pilzbefall stellen daher für Sie kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus dar.

Zögern Sie deshalb nicht, das Schimmelproblem in Ihren Räumlichkeiten anzugehen. Gerade wenn Sie mehr Zeit in Ihren eigenen vier Wänden verbringen, sei es weil es draussen kühl wird oder weil Sie vermehrt im Home Office arbeiten, ist eine saubere Raumluft wichtig. Kontaktieren Sie uns per Kontaktformular oder telefonisch für eine unverbindliche Erstbeurteilung der Situation. Gerne entscheiden wir anhand Ihrer Informationen, ob ein Besuch vor Ort angezeigt ist.

 

Mieter und Vermieter streiten sich oft darüber, wer die Kosten einer Schimmelsanierung oder Hausschwammentfernung zu tragen hat. Das Wissen über die Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern und eine professionelle Ursachenanalyse helfen, eine faire Lösung zu finden.

Liegt ein grösserer Schaden durch Schimmelpilze (oder Hausschwamm) vor, wird nicht selten nach der Schuld gefragt. Wer hat den Pilzbefall zu verantworten, wer trägt die Kosten für die Analyse und Pilzentfernung?

Oft wird vorschnell der Mieter beschuldigt, er habe die Räume ungenügend gelüftet. Eine einseitige Schuldzuweisung ist jedoch in vielen Fällen nicht möglich. Meist spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. So wirkt sich ein ungenügendes Lüftungsverhalten bei einer schlechten Isolierung der Aussenwände unter Umständen schneller und stärker aus als in einem gut isolierten Haus.

Allerdings gibt es sowohl aufseiten der Mieterschaft als auch aufseiten der Vermieter Rechte und Pflichten, die zu beachten sind. So ist beispielsweise der Mieter verpflichtet, die Wohnung oder das Haus sorgfältig zu gebrauchen. Dazu gehört auch das regelmässige und wirkungsvolle Lüften (lesen Sie dazu unseren » Lüftungsleitfaden: de/en/es). Ebenso muss der Mieter Mängel wie etwa einen Schimmelpilzbefall oder das Auftreten eines Hausschwamms dem Vermieter melden. Tut er dies nicht, ist er für den Schaden haftbar, der daraus entsteht (OR 257f,g).

Der Vermieter wiederum ist verpflichtet, eine Mietwohnung oder ganz generell Räume zu vermieten, die für die vorgesehene Nutzung geeignet sind und diese auch in gutem Zustand zu erhalten (OR 256D). Er muss also beispielsweise einen Pilzbefall in einer Mietwohnung innert nützlicher Frist beseitigen bzw. beseitigen lassen, nachdem ihm dies gemeldet wurde.

Trotzdem kommt es immer wieder zu Diskussionen darüber, ob der Mieter die Kosten für die Analyse und Dekontamination zu tragen hat, da er seine Sorgfaltspflicht missachtet und die Wohnung ungenügend gelüftet oder geheizt hat oder aber ob der Grund für den Pilzbefall in der Bauweise des Gebäudes zu suchen ist und der Vermieter daher die Kosten tragen muss.

Bevor die Situation eskaliert, ist es ratsam, sich gut zu informieren. Lassen Sie sich beispielsweise vom Mieterverband oder Ihrem Vermieterverein zu den rechtlichen Grundlagen beraten.

Wichtig ist es natürlich auch, über die genauen Ursachen des Pilzwachstums nicht zu spekulieren, sondern sie durch einen Experten klären zu lassen. Mit einer fundierten Ursachenanalyse zeigt sanawall die Gründe auf, die zu einem Befall mit Schimmelpilzen oder echtem Hausschwamm geführt haben. Durch eine unparteiische beratende Stellung unterstützen wir Mieter und Vermieter bei einer fairen und sachbezogenen Lösungsfindung.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung und Analyse der Situation.

 

Weiterführende Links:
» Mieterverband
» Hauseigentümerverband
» Casafair – Eigentum mit Verantwortung

Die Idee war gut: Zur besseren Isolation wurden neue Fenster eingebaut, das Erdgeschoss in ein Studio oder eine Einliegerwohnung verwandelt oder der Dachstock als zusätzlicher Wohnraum ausgebaut. Nach erfolgter Renovation sah anfangs auch alles toll aus. Doch bald zeigte sich der erste Schimmelpilzbefall. Liegt es an den neuen Mietern? Oder was ist denn falsch gelaufen?

Je nach Situation ist die Erklärung eine andere. Ihnen gemeinsam ist jedoch, dass nach der Renovation oder Umnutzung mehr Feuchtigkeit entsteht oder die anfallende Feuchtigkeit nicht mehr genügend abtransportiert wird.

Schauen wir uns das Beispiel des Fitnessraums im Keller an. Wo vorher nur ein paar Gerätschaften, Winterkleider und alte Ordner standen, wird nun geheizt und geschwitzt. Die anfallende Feuchtigkeit im Raum steigt. Ohne geeignete Massnahmen führt dies leicht zu Schimmelpilzen an den Wänden.
Anders verhält es sich beim älteren Haus, das neue, dichtere Fenster gekriegt hat. Die älteren, undichten Fensterrahmen liessen ständig etwas Luft entweichen und frische Aussenluft einströmen. Es «zog». Mit diesem feinen Luftaustausch wurde auch Luftfeuchtigkeit nach draussen weggeführt. Wenn die Bewohner nun leben und wirtschaften wie davor, kann die relative Luftfeuchtigkeit ansteigen und so eine gute Lebensgrundlage für Schimmelpilze schaffen. Nach der Renovation muss gleich noch einmal renoviert werden.

Doch dieser Ärger muss nicht sein. Wir beraten Sie gerne vor einem geplanten Umbau und durchleuchten Ihr Vorhaben auf das Thema Feuchtigkeit und Schimmelpilze / Hausschwamm.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

Schimmelpilze sind überall

Der Grossteil der Pilze oder Bakterien (in feuchtem Baumaterial häufig festzustellen) schadet im Verborgenen, macht aber meist durch schlechten Geruch auf einen mikrobiellen Befall aufmerksam. Zudem kann vermehrtes Auftreten von Insekten, insbesondere Silberfischchen oder Staubläusen, ein Hinweis sein. Auch bei plötzlich auftretenden Gesundheitsproblemen, insbesondere der Atemwege oder der Haut oder bei rheumatischen Beschwerden, ist schnelles Handeln erforderlich. Das bedeutet: Experten heranzuziehen, die den potenziellen Schimmelschaden genau analysieren und seine Ursachen ermitteln können.

Sporen und Hyphen, die Grundstrukturen der Pilze, umgeben uns überall und in riesigen Mengen: zwischen 103 und 106 in jedem Kubikmeter. Durch Temperaturveränderungen kann man ihnen im Alltag wenig anhaben, denn sie überleben zwischen 0°C und 50°C. Eine entsprechende Absenkung bzw. Anhebung der Raumtemperatur wäre für die menschlichen Bewohner verständlicherweise nicht gerade wünschenswert. Auch der Einsatz chemischer Mittel erweist sich nur als kurzfristig wirksame Lösung. Chlorhaltige oder -freie Fungizide oder biologische Mittel wie z. B. Brennspiritus erzielen zwar kurzfristig die gewünschten Erfolge; ein dauerhafter Schutz ist dadurch allerdings nicht gegeben. Ausserdem sind humantoxische Folgen auch bei zugelassenen chemischen Produkten ganz und gar nicht auszuschliessen. Radikal, gründlich, aber ebenfalls keine endgültige Lösung: Das Abflammen per Bunsenbrenner oder der mechanische Abtrag des Untergrundes. Im Garten, bei Nahrungsmitteln, an alten Kleidern und Schuhen, an Tapeten: Menschen kommen immer wieder mit Schimmelpilzen in Berührung – obwohl sie das schon von Natur aus nicht mögen. Bei der Wahrnehmung verschimmelter Nahrung und modriger Gerüche signalisiert der Körper Abwehrreaktionen, die ihn vor Krankheiten und Giften warnen. Zu recht, denn Pilze verderben nicht nur Innenräume und Textilien. Ganze fünf Prozent der Erntegüter weltweit fallen ihnen zum Opfer. Ausserdem lösen sie vor allem bei abwehrgeschwächten Menschen schwerste Erkrankungen aus.

Schimmelpilze – eine heterogene Gruppe

Genau genommen sind „Schimmelpilze“ eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl unterschiedlicher Pilzarten. Es existieren rund 100’000 erfasste Arten, mit entsprechend verschiedenen Erscheinungs- und Lebensformen. Ihre wichtigsten ökologischen und morphologischen Charakteristika sind:

  • Ihr Lebensraum ist der Boden oder konzentrierte Nährlösungen
  • Sie haben als Erstbesiedler eines Substrats nur wenige Konkurrenten
  • Sie gewinnen ihre Nährstoffe aus abgestorbenen organischen Substanzen, die sie dabei zersetzen
  • Sie vermehren sich überwiegend ungeschlechtlich durch Sporen, von denen sie sehr rasch sehr grosse Mengen bilden, um dann möglichst schnell wieder neue Substrate zu besiedeln
  • Sie gedeihen in einem weiten Spektrum an Substraten und weltweit in allen Klimazonen.

In den meisten Böden finden Pilze also gute Lebensbedingungen, und das hat auch seine guten Seiten: Zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit leisten sie in der Natur einen unverzichtbaren Beitrag, denn durch die gründliche Zersetzung organischer und anorganischer Verbindungen fördern sie die notwendige Rezyklisierung. Gerade diese „destruktiven“ Fähigkeiten richten allerdings im menschlichen Umfeld viel Schaden an.

 

Das Bundesamtes für Gesundheit (BAG) unterteilt Schimmelpilzbefälle grob in drei Kategorien:
Kategorie 0, 1 und 2.

Bei Kategorie 0 handelt es sich um einen kleinen Befall, beispielsweise einen einzelnen Fleck, der nicht grösser ist als eine Handfläche. Ein solcher Befall ist gesundheitlich und bauphysikalisch unproblematisch. Er sollte jedoch mit einem Putzlappen entfernt werden und die Stelle mit Putz-Alkohol oder Brennsprit desinfiziert werden.

Unter Kategorie 1 gehören etwas grössere Schimmelpilzschäden, die nicht grösser als 0,5m2 (z.B. 70cm*70cm) sind, bei dichtem Befall sogar unter 100cm2. Zum Schutze der Gesundheit sollte ein solcher Schimmelpilzbefall nicht toleriert werden. Der Schimmelpilz muss fachgerecht entfernt und die Ursachen für das Schimmelpilzwachstum geklärt und behoben werden.

Kategorie 2 bezeichnet einen grossen Schimmelpilzbewuchs, beispielsweise einen grossflächigen Befall mit Stockflecken, Schimmelpilzbewuchs an verschiedenen Stellen in der Wohnung oder einen dichten, flächigen Schimmelbewuchs auf einer Fläche von über 100cm2. Solche Schimmelpilz-Schäden gehören unbedingt in die Hände von Spezialisten wie der sanawall gmbh.

Nehmen Sie mit Ihrem Vermieter Kontakt auf oder melden Sie sich als Eigentümer oder Immobilien-Verwalter direkt an uns.

 

» Broschüre Schimmelpilz, BAG